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Frühere Veranstaltungen im Ulrich Bräkersaal

2018

Ausstellung über ihr Schaffen in der Alten Zwirnerei Bazenheid.

Hedwig Scherrer (1878-1940), die...

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Ensemble

quintAccordo

Spanien trifft Südamerika

Paso Doble, Rumba, Samba, Tango

Sonntag 27. Mai...

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Die Kulturkommission lädt ein

Zitherorchester Rheintal

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Programm:     Alte Musik
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Infolge einer Terminkollision wird das Konzert auf später verschoben.

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Benefizkonzert in der Alten Zwirnerei Mühlau am Samstag 27. Mai um 16:00 Uhr

Kirchbergerin baut...

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Noch einmal: Zwei junge russische Künstlerinnen in Bazenheid!

Wir freuen uns sehr! Nach dem...

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Osteuropa trifft Tango

Am 30. April spielt das Ensemble quintAccordo in der Alten Zwirnerei Mühlau....

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Benefizkonzert in der Alten Zwirnerei Mühlau am Samstag 27. Mai um 16:00 Uhr

 

Kirchbergerin baut indische Schule auf:

Benefizkonzert in der Alten Zwirnerei Mühlau

In Indien haben noch immer, trotz eigentlicher Schulpflicht, nur wenige Kinder Zugang zu einer guten Schulbildung. Von ihnen bilden den Hauptteil Kinder aus den Familien der sogenannt Unberührbaren, unter ihnen vorwiegend die Mädchen. An dieser Tatsache und ihren Auswirkungen kommt keiner vorbei, der sich in Indien aufhält. Das war auch der Fall bei der Kirchbergerin Verena Brons Stahel. Anlässlich eines Weiterbildungsjahres im Jahre 2000, welche die langjährige Schulleiterin in der internationalen Siedlung Auroville an der Ostküste Indiens verbrachte, 180 Kilometer südlich von Madras, lernte sie die Armut der Menschen in den umliegenden Dörfern kennen. Die dortige Bevölkerung leidet an allen Krankheiten, welche äusserste Armut mit sich bringt: vor allem am Mangel an Aussicht auf ein besseres Leben für ihre Kinder.

Vor Ort liess sich Verena Brons Stahel für den Bau einer Schule in einem dieser Dörfer begeistern, dem Fischerdorf Bommaiyarpalayam. Zurück in der Schweiz, sammelte sie Geld unter ihren Freunden, Kolleginnen und Bekannten, kam ein Jahr später mit 3000 Franken zurück, für indische Verhältnisse eine beträchtliche Summe, und investierte es ins Projekt. Bald wurde daraus mehr, so dass das Projekt Gestalt annahm. Es zeigte sich ein geeignetes Gelände, welches die Administration Auroville kostenlos zur Verfügung stellte. Im gleichen Jahr fand bereits die Grundsteinlegung für drei Klassenräume statt. Der Bau entsteht mit sehr viel Handarbeit durch einheimische Arbeiterinnen und Arbeiter, im nächsten Jahr kann die Schule eröffnet werden. Bald übertrug die engagierte Schweizerin ihre Tätigkeit in einen Verein (Förderverein Palayam-School-India mit Sitz in Winterthur). Heute bietet die Schule 2600 Kindern einen sicheren und weiterführenden Ausbildungsplatz. Wer sich mehr für das Projekt interessiert und es allenfalls unterstützen möchte, ist herzlich zum Benefiz-Konzert zugunsten der Schule eingeladen. Die Kirchberger Musiker Otto Horsch und Philipp Horsch sowie David Sonder. Der Eintritt ist frei, der Erlös aus der Kollekte kommt ungeschmälert der Schule zu. Nach dem Konzert kann man an einem reichhaltigen Apéro-Bufett  indische Köstlichkeiten geniessen. Die Kosten dazu belaufen sich auf pauschal Fr. 45 (mit Getränk, ohne Wein). Der Erlös aus dem Bufett kommt ebenfalls ganz der Schule zugute. Vor dem Konzertbeginn wird ein informativer Kurzfilm über die Palayam-Schule gezeigt.

Samstag, 27. Mai 2017, Alte Zwirnerei Mühlau, Thurstrasse 2, Bazenheid, Ulrich Bräker-Saal; Beginn 16.00


Wir freuen uns sehr! Nach dem begeisternden Konzert, das die beiden jungen russischen Künstlerinnen Inga Kazantseva (Klavier) und Kristina Fish (Domra, russische Laute) im Januar in der Alten Zwirnerei Mühlau gegeben haben, konnten wir sie für eine weitere Aufführung gewinnen. Sie findet am ersten Mai-Wochenende, am Sonntag, 7. Mai 2017, im Ulrich Bräker-Saal statt, Beginn ist wie gewohnt um 16. 00. Wie letztes Mal haben die beiden Musikerinnen, die seit einigen Jahren gemeinsam auftreten, auch für dieses Konzert eine ansprechende Mischung aus Klassik und moderner Musik ausgewählt. Auf dem Programm figurieren Werke von Bach und Brahms, von Wagner, Rachmaninow, Tschaikowsky und Schostakowitsch. Dabei kommen in Solostücken und im Duo alle Nuancen ihrer Instrumente zum Tragen, insbesondere das ungewöhnliche Klangerlebnis im Zusammenspiel zwischen Klavier und der russischen Domra. Wir geben einige Passagen aus dem in der Presse veröffentlichten Bericht vom letzten Konzert wieder. Auch das kommende folgt diesen Spuren und gibt allen Musikfreunden Gelegenheit zu einer ungewöhnlichen musikalischen (Wieder-) Begegnung.

„Die Domra gehört ursprünglich ganz der russischen Volksmusik an. Mit ihrem bauchigen Klangkörper und kurzen Hals wirkte sie fast zerbrechlich. Unter den Händen von Kristina Fish zeigte sich das Instrument aber in allen seinen überraschenden Klangpotenzen. Die mehrfache Trägerin namhafter Preise eroberte sich durch ihre technische Perfektion und ihr leidenschaftliches Spiel im Nu die Herzen des Publikums. Dazu trug Pianistin Inga Kazantseva das Ihre bei: sie erwies sich beim attraktiven Programm als sensible und eigenständige Begleiterin. In ihren Solostücken begeisterte sie zunächst als ergreifende Bach-Interpretin. Ihre „Vermählung Marias“ von Franz Liszt lotete alle Höhen und Tiefen dieses monumentalen Komponisten aus und erntete stürmischen Beifall.

Der stellte sich auch bei den Titeln ein, welche die beiden ungleichen Instrumente im Duo erklingen liessen. Hier wusste man nicht, was man mehr bewundern sollte: die mit überwältigender technischer Raffinesse gespielten, oft unglaublich schnellen Läufe der Domra oder das manchmal lyrisch-verhaltene, dann wieder eruptiv ausbrechende Klanggewitter des entfesselten Flügels.

Während des gemütlichen Nachklingenlassens im Restaurant brachten die Gastgeber Toasts auf die Freundschaft und die verbindende Kraft der Musik aus. Sie gipfelten in der Aussage : „Die russische Kultur und ihre Musik gehören zu Europa, sie haben uns viele wertvolle Impulse gegeben!“


Flirrende Romantik in der Alten Zwirnerei

Am 6. November bringt das Manesse Quintett musikalische Kostbarkeiten zu Gehör. Auf dem Programm stehen Jugendwerke von Mendelssohn-Bartholdy und Camille Saint-Saëns sowie zwei Nocturnes von Chopin.

 

Peter Küpfer

Die fünf Musikerinnen des Manesse Quintetts sind bereits zum 4. Mal im Ulrich Bräker-Saal in Bazenheid. Auch beim diesjährigen Konzert erarbeiten sich die Musikerinnen einen speziellen Zugang zu den gespielten Werken. Im Konzert vom 6. November kombinieren sie Jugendwerke der Romantik mit Chopins ausgereifter Meisterschaft. Bei Mendelssohn-Bartholdys Frühwerk sind die vier Streicherinnen fasziniert von seinen romantisch-flirrenden, oft irrlichtenden Klängen, bei Saint-Saëns von seiner schon in seinem Opus 14 voll präsenten Klangmagie. Man darf sich auf ein intensives Wechselspiel zwischen den tragenden Streichinstrumenten und dem leidenschaftlichen Klavier freuen. Von Chopins einzigartig dastehenden Nocturnes voller Wehmut und Seligkeit erklingen zwei posthume Werke, in cis-Moll und in e-Moll, ein weiterer Höhepunkt des Programms.


Sonntag, 7. August, 16.00 Uhr – Freundschafts-Konzert: Opernarien und russische Volkslieder

Russische Künstler bereiten uns ein herrliches musikalisches Erlebnis
mit bekannten Opernarien und einem stimmungsvollen Einblick in die
russische Seele.

Russische Arien und Volkslieder in der Alten Zwirnerei Bazenheid

In Bazenheid dürfen sich Freunde der Oper, der Volkslieder und der russischen Musik auf ein Konzert freuen, das alle drei Elemente in sich vereinigt. Auf privater Initiative ist es auch dieses Jahr wieder gelungen, drei herausragende junge russische Künstler zu einem Extrakonzert in die Schweiz einzuladen. Dieses findet am Sonntagnachmittag, 7. August 2016, im Ulrich Bräker-Saal der Alten Zwirnerei Mühlau in Bazenheid statt. Konzertbeginn ist um 16.00. Nachher besteht wie üblich noch die Gelegenheit, sich am Käsebuffet im gemütlichen Restaurant Zwirnereistube auf dem Gelände zu verpflegen und das Konzert, in Gegenwart der Künstler, noch ausklingen zu lassen.

Wie schon beim Konzert im letzten Sommer ist es wiederum Stepan Jegurajew, der mit seinem vollen und wohltönende Bassbariton bekannte und weniger bekannte Arien aus Opern sowie russische Volkslieder vorträgt. Diesmal tritt eer mit einer zweiten Solistin auf, seiner Ehefrau Anna Jegurajewa, einer gefragten Sopranistin. Begleitet werden die beiden am Flügel von Juliia Rumiantseva, einer erfahrenen Konzertpianistin und sensiblen Gesangsbegleiterin.

Stepan Jegurajew ist Dozent für Gesang am Glinka-Konservatorium in Nishnij Nowgorod und selbst mit mehreren namhaften russischen Preisen ausgezeichnet. Auch seine Schüler machen ihm alle Ehre. Sie sind immer wieder in den ersten Rängen bei begehrten Gesangswettbewerben zu finden.

Anna Jegurajewa (Sopran) studiert am Glinka-Konservatorium und hat sich durch ihr ausgeprägtes Talent schon einen Namen gemacht. Im diesjährigen Konzert können sich Musikfreunde auf italienische und spanische Lieder und Arien freuen, aber auch auf russische Volksweisen.Juliia Rumiantseva (Klavier) stammt aus Saransk, der Hauptstadt der Republik Mordwinien. Nach Absolvieren der Musikschule nahm sie ein Studium am Glinka-Konservatorium auf, Klavier und Orgel. Heute unterrichtet sie diese Fächer an eben dieser Musikhochschule. Wir freuen uns, dieses aussergewöhnliche Konzert, mitten in der Ferienzeit, anbieten zu können. Gerade heute, wo hier und dort wieder hitzige Worte an die Adresse Russlands zu hören sind, dürfen wir nicht vergessen: Die Menschen wollen Frieden. Gesang und Musik ist Ausdruck davon. In diesem Sinne dient unser Konzert im weitesten Sinne auch der Arbeit am Frieden. Sie geht uns in diesen Zeiten nicht aus. (pd.)


Konzert Frühlingslied: Sonntag, den 29.Mai 2016: 16.00 Uhr

Die Kulturkommission lädt ein:
Alte Zwirnerei Mühlau, Ulrich Bräker-Saal


Frühlingslied

Konzert mit dem Athos Quartett
und dem
Kammerensemble „Il piacere“


Programm

Athos Quartett

Anne-Maria Bagdasarjanz, 1.Violine, Ursina Faoro-Rupli, 2.Violine,

Johannes Pfister, Viola, Otto Horsch, Violoncello

Johann Sebastian Bach          
1685-1750
Violinkonzert in a-Moll      
BWV 1041
– Allegro
 
  - Andante
  - Allegro assai

Anne-Maria Bagdasarjanz, Solovioline
Kammerensemble „Il piacere“

Johannes Pfister, 1.Violine; Ursina Faoro-Rupli und Christa Schutzbach, 2.Violine;
Stefan Schärli, Viola; Otto Horsch, Violoncello; Werner Broger, Kontrabass;
Stephan Giger, Continuo


Die Kulturkommission freut sich auf Ihren Besuch.
Eintritt frei. Kollekte zugunsten der Musiker. Apéro nach dem Konzert.
Parkplätze sind auf dem Areal vorhanden.

Hier finden Sie noch einen farbigen Flyer ...

Frühlingskonzert mit dem Athos-Quartett und Il Piacere

Das Kammermusikensemble Il Piacere bei einer seiner Proben (Ausschnitt), links Anne-Maria Bagdasarjanz, Solovioline und Leitung

Am letzten Mai-Wochenende, Sonntag 29. Mai 2016 (Beginn 16 Uhr) erklingen im Ulrich Bräkersaal der Alten Zwirnerei Bazenheid einmal mehr liebliche Klänge.

 

Bazenheid. Unter dem Titel „Frühlingslied“ treten unter der Leitung von Anne-Maria Bagdasarjanz gleich beide Kammermusikensembles auf, welche die bekannte Violinistin in den vergangenen Jahren initiiert hat: das Athos-Quartett und das Kammermusikensemble „Il Piacere“, das sich aus acht Musikerinnen und Musikern zusammensetzt. Die Mitwirkenden sind der klassischen Kammermusik so ergeben wie die Gründerin selbst, die auch die Soloparts übernimmt. Es erklingen ergreifende Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johann Sebastian Bach.

Mendelssohn und Bach

Mit Mendelssohns Streichquartett in Es-Dur (op. 12) befinden wir uns nicht nur thematisch im Frühling des Lebens, sondern auch biographisch. Mendelssohn hat es im Alter von 18 Jahren komponiert hat, es soll einer hübschen Berliner Nachbarstochter gewidmet gewesen sein.

Mit Bachs getragenem, stellenweise auch ernstem Violinkonzert (BWZ Nr. 1041) befinden wir  uns musikalisch in einer anderen Zeit. Das zur Aufführung gelangende Werk ist sicher später entstanden als Bachs Brandenburgische Konzerte, möglicherweise erst in seiner Leipziger Zeit. Es ist Ausdruck des an Vivaldi geschulten und gereiften Meisters, der auch mit seinen Violinkonzerten neue Wege beschritten hat. Sein Mittelteil erinnert an Vivaldis Winter in den „Jahreszeiten“ , nur klingt er stellenweise noch abgründiger. Schön, dass das Werk dann mit einem fröhlichen, ebenso herrlichen Allegro ausklingt.

Restaurant offen

Den Musikfreund erwartet ein ansprechendes und reichhaltiges Konzert. Der Eintritt ist frei; es wird erwartet, dass die Besucher die Kollekte zur Deckung der beträchtlichen Kosten berücksichtigen. Das Restaurant ist vor und nach der Aufführung geöffnet und bietet wieder, neben Getränken, ein reichhaltiges Buffet und köstliche frische Backwaren. Diesmal ist auch die Hauptprobe öffentlich. Sie findet eine Woche vor dem Konzert statt, am Sonntagnachmittag, 22. Mai 2016, in der Aula des Oberstufenschulhauses Lerchenfeld Kirchberg, mit Beginn um 16 Uhr.

 

Ostereierfärben am Samstagnachmittag, den 19. März 2016 , ab 13.00 Uhr

Ostereierfärben – Ein schöner Anlass für die ganze Familie!

Samstagnachmittag, den 19. März 2016 , ab 13.00 Uhr

Eierfärben mit einheimischen Gräsern und Naturfarben unter kundiger Anleitung von  Frau von Bergen.
Bitte leere Eierschachteln und defekte Strumpfhosen mitbringen.
Eier von glücklichen  Hühnern  können  bezogen werden.

Parkplätze auf dem Areal vorhanden.
Die Kulturkommission der „Alten Zwirnerei Mühlau“ freut sich auf  Ihren Besuch.

Hier finden Sie noch einen farbigen Flyer ...

2015

Eigene Kerzen leuchten warm


Bildlegende: Das Trio in Aktion: Philip Horsch, David Sonder, Otto Horsch (von links); Konzert vom 14.6.2015 in der Alten Zwirnerei Mühlau Bazenheid

Sonntag, 8. November 2015, 16.00 Uhr, Ulrich Bräker-Saal

Kammermusik - Konzert
Mit Werken von Robert Schumann und Johannes Brahms


Programm
 

 Robert SchumannErstes Trio     Op. 63Mit Energie und Leidenschaft
 1810 – 1856 Lebhaft, doch nicht zu rasch
   Langsam, mit inniger Empfindung
   Mit Feuer
    
 Johannes Brahms Trio I              Op. 8 Allegro con brio
 1833 -1897Zweite Bearbeitung 1891Scherzo. Allegro molto
   Adagio
   Allegro
    
 Ausführende: David Sonder,Klavier
  Philip Horsch,Violine
  Otto Horsch,Violoncello
  Peter Küpfer,Rezitation


Hier finden Sie den  Flyer

Die Kulturkommission der Alten Zwirnerei Mühlau freut sich auf Ihren Besuch.

Eintritt frei, freiwillige Kollekte. Parkplätze stehen zur Verfügung.

Das „Restaurant Zwirnereistube“ ist ab 15.00 Uhr und nach dem Konzert (Apéro) geöffnet.



Sonntag 9. August 16:00 Uhr Im Zeichen der Freundschaft Konzert der Sonderklasse im Bräkersaal

Hier finden Sie den  Flyer


Sonntag, 14. Juni 2015, 16.00 Uhr,

Ergreifende Kammermusik in der Mühlau Bazenheid

In der Alten Zwirnerei Mühlau findet am Sonntagnachmittag, 14. Juni 2015, ein Kammermusikkonzert statt. Es gelangen zwei Stücke von Beethoven und das Klaviertrio G-moll von Smetana zur Aufführung.

Freunde der Kammermusik erwartet im Ulrich Bräkersaal ein musikalisch eindrückliches Programm. Der bekannte Kirchberger Musiker Otto Horsch gastiert ein weiteres Mal zusammen mit Sohn Philipp Horsch sowie Konzertpianist David Sonder im Ulrich Bräkersaal. Die programmierten Kompositionen werden ernste, gleichzeitig wunderschöne Musik zum Klingen bringen. Es ertönen zwei Werke von Beethoven und eines von Friedrich Smetana. Alle drei Werke loten die Tiefe der menschlichen Seele aus und übertragen sie in zeitlos berührende Musik. 

Beethovens Klaviertrio Nr. 11 (op. 121a) in G-Dur könnte mit seinem munteren Untertitel „Zehn Variationen über Ich bin der Schneider Kadadu“ die Erwartung hecken, man habe es hier mit einem Stück ausgelassener Musik zu tun. Das ist allerdings nicht der Fall. Beethoven hat als Motiv ein zu seiner Zeit in Wien sehr bekanntes und von den Droschkenkutschern gepfiffenes Liedlein aufgenommen, es dann aber in seinen Variationen auf sein eigenes Mass zugeschnitten.

Schmerz, musikalisch bewältigt

Beethovens Komposition ist geprägt von Schmerz und Enttäuschung und enthält deshalb neben ergreifenden auch herbe Passagen. Sie stammt aus der Zeit, als Beethoven an seiner dritten Sinfonie, der „Eroica“ arbeitete. Was zunächst als eine Huldigung an Napoleon gedacht war, hat sich unter den politischen Zeitumständen, in denen Beethoven wirkte, verändert. Beethoven war zuerst ungläubig, dann zutiefst enttäuscht, als ihm berichtet  wurde, wie der gefeierte „Sohn der französischen Revolution“ sich 1804 selbst zum Kaiser der Franzosen ausrief und krönen liess und damit seine Jugendideale der Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit augenscheinlich verriet. Dies sowie die Auseinandersetzung mit seinem sich verschlechternden Gehör bilden den Hintergrund der ersten Komposition Beethovens. Ähnliches gilt für das zweite Werk von Beethoven, die Cello-Sonate in C-Dur (op. 102, Nr.1).

Sie entstammt dem Beginn der mittleren Schaffenszeit des Komponisten. Er ist wirtschaftlich in einer oft verzweifelten Lage, geht aber als Komponist trotzdem entschieden seinen eigenen Weg. Beethovens Eigenständigkeit und Unbeirrbarkeit bezeugt gerade auch dieses Werk.

Einen ebenfalls ernst gestimmten Smetana erleben wir mit seinem Klaviertrio G-Moll (op. 15). Smetana teilte das schwere Schicksal Beethovens, als Komponist mit zunehmender Taubheit konfrontiert zu sein. Sein Klaviertrio ist aber aus einem anderen Anlass entstanden. Smetana musste 1855 seine erstgeborene Tochter Friederike, viereinhalbjährig und zum Stolz ihres Vaters bereits als Kind ein Musiktalent, zu Grabe tragen. Die drei Sätze seines ergreifenden Trios sind alles zugleich: Erinnerung an das geliebte Kind, Zwiesprache mit seiner Seele und Schmerz im Wiederaufleben der Gedanken an seine Beerdigung. Trotz aller Emotion, die gerade dieses wunderschöne Stück Kammermusik enthält, ist es nicht ohne musikalisch umgesetzten Trost.

Konzertbeginn ist um 16.00. Das Restaurant Zwirnereistube ist vor und nach dem Anlass für ein gemütliches Zusammensein, einen kleinen Imbiss sowie Kaffee und Kuchen geöffnet. Parkplätze stehen in genügender Anzahl auf dem Areal zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte zur Deckung der Unkosten erhoben.  (pd.)


Sonntag, 14. Juni 2015, 16.00 Uhr, Kammermusik-Konzert im Ulrich Bräker-Saal

Kammermusik-Konzert

mit Werken von L.v. Beethoven und Friedrich Smetana
 

Programm:

L. v. BeethovenKlaviertrio, Nr.11, op. 121a, G-DurZehn Variationen über:
1770 - 1827 „Ich bin des Schneiders Kakadu“
L. v. BeethovenCello-Sonate, op. 102 Nr.1, C-DurAndante – Allegro vivace
  Adagio – Allegro vivace
Friedrich Smetana       Klaviertrio, op.15, G-Moll (1855)      Moderato
1824  - 1884 Allegro – Alternativo I+II
  Finale. Presto
   
Ausführende:David Sonder,Klavier 
 Philip Horsch,            Violine
 Otto Horsch,             Violoncello
 Peter Küpfer,             Rezitation

 

Die Kulturkommission der Alten Zwirnerei Mühlau freut sich auf Ihren Besuch.

Eintritt frei, freiwillige Kollekte. Parkplätze stehen zur Verfügung.

Das Restaurant „Zwirnereistube“ ist ab 15.00 Uhr und nach dem Konzert (Apéro) geöffnet.

                                                           


Ostereierfärben am Samstag 28. März 2015

Die Kulturkommission lädt ein zum

Ostereierfärben
 

Ein schöner Anlass für die ganze Familie!

Samstag, 28. März 2015, ab 13.00 Uhr
 

Eierfärben mit einheimischen Gräsern und Naturfarben unter kundiger Anleitung von  Frau von Bergen.

Bitte leere Eierschachteln und defekte Strumpfhosen mitbringen.

Eier von glücklichen  Hühnern  können  bezogen werden.

Das gemütliche Restaurant Zwirnereistube ist für Sie geöffnet.

Parkplätze sind auf dem Areal vorhanden.

Die Kulturkommission der „Alten Zwirnerei Mühlau“ freut sich auf  Ihren Besuch.

Hier finden Sie den  Flyer


Ostereifärben in der Alten Zwirnerei Mühlau

Der Osterhase kommt auch dieses Jahr wieder. Es gehört zu den schönen Bräuchen, dass man sein Kommen mit hübsch verzierten Ostereiern feiert – Vorfreude für die ganze Familie.
 

Bazenheid. Am Samstagnachmittag, 28. 3.2015, zeigt ein bewährtes Team in der Alten Zwirnerei Mühlau Bazenheid (Mühlaustr. 41), wie man das macht (ab 13.00).

Ganz gleich, ob man die Ostereier für den festlichen Tisch in ein Nestchen setzt oder sie möglichst listig versteckt: In jedem Fall gibt es da freudige „Ahs“ und „Ohs“ zu hören.

Auch dieses Jahr wieder führt die Kulturkommission der Alten Zwirnerei Mühlau, Bazenheid, ein geselliges Ostereifärben durch. Wie die vergangenen Jahre auch steht es unter der bewährten Leitung von Handarbeitslehrerin Brigitte von Bergen mit Team. Es sind alle eingeladen, Kinder, Jugendliche und die ganze Familie. Beim Ostereierfärben in der Mühlau werden traditionelle Methoden angewendet, mit Bestandteilen, welche die jetzt wieder erwachende Natur zur Verfügung stellt. Da sind einmal die Eier. Sie kommen aus der regionalen Hofhaltung, von biologisch ernährten Hühnern, welche jetzt auch den Frühling spüren und wieder vermehrt Eier legen, grössere als im Winter.

Die Teilnehmenden pflücken sich auf der Wiese hübsche Gräser, ihre Konturen erscheinen dann auf dem Ei, herrlich attraktiv. Wie das genau geht, dass sich die Pflanzenmuster so dekorativ auf den Eiern abbilden, wird genau gezeigt. Bei Bedarf kann man auch kundige Hilfe in Anspruch nehmen. Es braucht dazu noch Zwiebelhäute und Stücke aus einer alten Strumpfhose (zum Befestigen der Sujets auf den Eiern). Die Eier können in der Mühlau gegen ein bescheidenes Entgelt bezogen werden. Die Organisatoren freuen sich, wenn die Teilnehmenden neben der alten Strumpfhose auch Zwiebelhäute und leere Eierschachteln zum Verpacken mit dabei haben. Parkplätze stehen in genügender Zahl auf dem Gelände zur Verfügung. Das gemütliche Restaurant „Zwirnereistube“ ist für Kaffee und frischen Kuchen den ganzen Nachmittag geöffnet. (pd.)


Glanzvolle barocke Kammermusik – Konzertvorankündigung

Artikel im Alttoggenburger vom 24. Januar 2015 herunterladen:

Hier finden Sie den  Artikel 

Sonntag, 8. Februar 2015, 16.00 Uhr, Ulrich Bräker-Saal


Konzert
 

Frühlings - Vorboten

Tomaso Albinoni         
(1671 – 1751)               

Sinfonia a cinque
op. 2, Nr. 5

Grave – Allegro – Adagio – Allegro
   

 

„Il piacere“ 
   
Georg Philipp TelemannKonzert A-Moll- Allegro
(1681-1767)                               für Violine und Streichorchester- Andante
 Anne-Maria Bagdasarjanz, Violine- Presto
   
Antonio VivaldiConcerto in a-moll - Allegro
(1678-1741)für 2 Soloviolinen, Streicher und Basso continuo- Larghetto e Spiritoso
  - Allegro
Anne-Maria Bagdasarjanz und
Johannes Pfister Soloviolinen
„Il piacere“
  
   


Die Kulturkommission der Alten Zwirnerei Mühlau freut sich auf Ihren Besuch.
Eintritt frei, freiwillige Kollekte.
Parkplätze stehen zur Verfügung. Das Restaurant Zwirnereistube ist offen.
Nach dem Konzert gibt es einen Apéro.

„Il piacere“

1. Violinen:        Johannes Pfister, Annina Bieri, Christa Schutzbach.
2. Violinen:Maria Bischof, Susanne Falkner, Uwe Hauswirth.
ViolaStefan Schärli
Violoncello:Otto Horsch.
Kontrabass:Werner Broger.
Cembalo:Stephan Giger.

Gestern war in meiner Mütze
Mir mal wieder was nicht recht;
Die Natur schien mir nichts nütze
Und der Mensch erbärmlich schlecht.

Meine Ehgemahlin hab' ich 

Ganz gehörig angeplärrt,

Drauf aus purem Zorn begab ich

Mich ins Symphoniekonzert.

Doch auch dies war nicht so labend,

Wie ich eigentlich gedacht,

Weil man da den ganzen Abend

Wieder mal Musik gemacht.

Wilhelm Busch
Kritik des Herzens, Gedicht Nr. 72

Sehen Sie auch den Artikel im St. Galler Tagblatt unter Medien

2014

Archiv im Aufbau begriffen!

Veranstaltungen, die vor dem Jahr 2015 stattgefunden haben, werden im Laufe der Zeit wieder veröffentlicht.

2013

2012

2011

2010

2009

2008

2007

2006

Konzerte von Frau Anne-Maria Bagdasarianz auf Youtube

Konzert von Freunden für Freunde,  27. Januar 2013

Anne Maria Bagdasarjanz und Kammerorchester "il piacere" Vivaldi "Der Sommer"

Anne Maria Bagdasarjanz und Kammerorchester "il piacere" Vivaldi "Der Herbst"

Anne Maria Bagdasarjanz und Kammerorchester "il piacere" Vivaldi "Der Winter"

Bettagskonzert Sonntag, 16. September 2012, 17:00 Uhr, Ulrich Bräker-Saal

Auf Youtube finden Sie noch weitere Konzerte von Anne-Maria Bagdasarianz, die nicht in de Mühlau stattfanden.

Geben Sie Anne Maria Bagdasarianz in die Suchzeile ein.